

Bauherr:
Ort:
Jahr:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Berlin
2025
Wettbewerb, finale Runde
Beim EU-weit offenen Wettbewerb "Rathaus der Zukunft" wurden 157 Projekte abgegeben. Die 20 besten Arbeiten wurden in einer bezahlten, finalen Runde überarbeitet und konkretisiert. Wir waren dabei!
Unser Vorschlag für das „Rathaus der Zukunft“ ist eine Weiterführung der im Umfeld vorhandenen städtebaulichen Struktur, allerdings mit leichteren und freundlicheren Materialien, aus viel Holz, viel Glas und so wenig Beton wie möglich. Das Gebäude öffnet sich zum Vorplatz hin, als "gläsernes Rathaus" soll es die Grenzen zwischen Bürger und Verwaltung auflösen und demokratische Prozesse sichtbar werden lassen.
Das Gebäude besteht aus einer vertikalen Scheibe und einem horizontalen Riegel. Der Turm reiht sich in eine Abfolge an bereits bestehenden Türmen in der Umgebung ein, der Riegel führt die Struktur des angrenzenden "Hauses der Statistik" fort. Im Spannungsfeld zwischen den 2 Baukörpern entwickelt sich eine offene, vertikale Foyerlandschaft, die das Erdgeschoß mit den Plenarsälen im 2. Obergeschoß verbindet. Hier begegnen sich Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Die Funktionsverteilung folgt der inneren, konstruktiven Logik der Baukörper. Der Turm beherbergt die Fachabteilungen. Ihr Raumbedarf ist ähnlich, und sie lassen sich einfach, logisch und ökonomisch übereinander stapeln. Im Riegel befinden sich die öffentlichen Einrichtungen wie Mensa, Bibliothek, Trausäle etc.. Sie sind räumlich komplexer, verfügen über eine größere Raumhöhe und orientieren sich zum baumbestandenen Innenhof hin. Damit haben diese Räume das Potential zur südorientierten "grünen Idylle", obwohl das Gebäude an der Nordseite stark vom Verkehr beeinflusst wird.
Die seitlichen Glasfassaden ragen als Scheiben oder Schilde über die Gebäudekanten hinaus. Die zweischalige Konstruktion aus Holzkassetten dient zur Abschirmung von Lärm, Staub und direkter Sonneneinstrahlung. Die Schmalseiten des Gebäudes öffnen sich zum vorgelagerten Rathausplatz hin und erlauben Einblicke in das Innere des Gebäudes.
Die hybride Konstruktion sieht ein Maximum an hölzernen Bauteilen vor und zeigt den aktuellen Stand des klimabewussten Bauens. Unsere Wiener Freunde Julian Zotter (Zotterconsult) und Ernst Kainmüller (Bauklimatik) sind auf diese Themen spezialisiert und haben uns diesbezüglich beraten.




















Bauherr:
Ort:
Jahr:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Berlin
2025
Wettbewerb, finale Runde



















Beim EU-weit offenen Wettbewerb "Rathaus der Zukunft" wurden 157 Projekte abgegeben. Die 20 besten Arbeiten wurden in einer bezahlten, finalen Runde überarbeitet und konkretisiert. Wir waren dabei!
Unser Vorschlag für das „Rathaus der Zukunft“ ist eine Weiterführung der im Umfeld vorhandenen städtebaulichen Struktur, allerdings mit leichteren und freundlicheren Materialien, aus viel Holz, viel Glas und so wenig Beton wie möglich. Das Gebäude öffnet sich zum Vorplatz hin, als "gläsernes Rathaus" soll es die Grenzen zwischen Bürger und Verwaltung auflösen und demokratische Prozesse sichtbar werden lassen.
Das Gebäude besteht aus einer vertikalen Scheibe und einem horizontalen Riegel. Der Turm reiht sich in eine Abfolge an bereits bestehenden Türmen in der Umgebung ein, der Riegel führt die Struktur des angrenzenden "Hauses der Statistik" fort. Im Spannungsfeld zwischen den 2 Baukörpern entwickelt sich eine offene, vertikale Foyerlandschaft, die das Erdgeschoß mit den Plenarsälen im 2. Obergeschoß verbindet. Hier begegnen sich Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Die Funktionsverteilung folgt der inneren, konstruktiven Logik der Baukörper. Der Turm beherbergt die Fachabteilungen. Ihr Raumbedarf ist ähnlich, und sie lassen sich einfach, logisch und ökonomisch übereinander stapeln. Im Riegel befinden sich die öffentlichen Einrichtungen wie Mensa, Bibliothek, Trausäle etc.. Sie sind räumlich komplexer, verfügen über eine größere Raumhöhe und orientieren sich zum baumbestandenen Innenhof hin. Damit haben diese Räume das Potential zur südorientierten "grünen Idylle", obwohl das Gebäude an der Nordseite stark vom Verkehr beeinflusst wird.
Die seitlichen Glasfassaden ragen als Scheiben oder Schilde über die Gebäudekanten hinaus. Die zweischalige Konstruktion aus Holzkassetten dient zur Abschirmung von Lärm, Staub und direkter Sonneneinstrahlung. Die Schmalseiten des Gebäudes öffnen sich zum vorgelagerten Rathausplatz hin und erlauben Einblicke in das Innere des Gebäudes.
Die hybride Konstruktion sieht ein Maximum an hölzernen Bauteilen vor und zeigt den aktuellen Stand des klimabewussten Bauens. Unsere Wiener Freunde Julian Zotter (Zotterconsult) und Ernst Kainmüller (Bauklimatik) sind auf diese Themen spezialisiert und haben uns diesbezüglich beraten.