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Blaulichtzentrum Ischgl

bauherr / gemeinde ischgl
location / ischgl
typ / Wettbewerb
status / 2014
team / Michael Fuchs, Barbara Poberschnigg, Elias Walch

Eine sichere Feuerwehr für die rote Zone

Wie baut man ein Feuerwehrgebäude, das sich zum überwiegenden Teil in einem von Lawinen bedrohten Bereich befindet, mit der Ausfahrt auf eine steile Strasse und praktisch ohne Vorplatz? Ein Mantel aus Beton schützt den inneren, verletzlichen Kern, der Schlauchturm ist wie ein Prellbock in die Breite gezogen und stellt sich massiv der Lawine entgegen. Der Turm markiert gleichzeitig den Eingang ins Dorfzentrum und dient der Feuerwehr und Bergrettung für Bergeübungen. Der Boden der Halle weist mit 2% ein minimales Gefälle auf, wodurch die Anbindung an die Strasse erleichtert wird, ein minimaler Vorplatz erlaubt gerade noch ausreichendes Rangieren der Fahrzeuge. Das Obergeschoß mit den Räumen für die Rettung und Unterrichtsräumen öffnet sich auf das Dach und bieten im steilen und engen Ischgl einen kleinen, geschützten Freibereich für Vereinsaktivitäten.